Formeln zur Strömungsberechnung
Verlustleistung
V = Volumenstrom in l/min
P = Verlustleistung in Watt
T= Temperaturdifferenz (in/out) in Kelvin
Proportionalitätsgesetzte
(Drehzahländerung bei gleichbleibender Ventilatorgrösse und gleichbleibender Dichte)
Der Volumenstrom ändert sich proportional der Drehzahl
Sämtliche Drücke (statisch, dynamisch, Gesamt-) ändern sich proportional dem Quadrat der Drehzahl
Der Leistungsbedarf an der Welle ändert sich proportional der dritten Potenz der Drehzahl
Strömungswiderstände
Alle Strömungswiderstände ändern sich (Ausnahme laminare Strömung) proportional dem dynamischen Druck
bzw. der Dichte
, das bedeutet gleichzeitig proportional dem Quadrat der Geschwindigkeit c bzw. des Volumenstromes
.
Das heisst, dass also die gleichen Gesetzmässigkeiten wie bei Ventilatoren vorliegen, so dass bei einem Zusammenarbeiten von Ventilator und Anlage immer Gleichgewicht herrscht.
wird statischer Druck gennant. Er ist der Druck, der auf eine strömungsparallele Wand ausgeübt wird.
wird dynamischer Druck genannt (Stau- oder Geschwindigkeitdruck). Er ist die grösste Drucksteigerung vor dem Mittelpunkt eines Strömungshindernisses. Er entspricht der Druckdifferenz, der zur Beschleunigung aus der Ruhe auf die betreffende Geschwindigkeit notwendig ist.
wird Gesamtdruck genannt. Er ist die algebraische Summe des statischen und des dynamischen Druckes.
Als Auslegungsgrundlage für die Druckleistung eines Ventilators ist nur die Gesamtdruckdifferenz
nach der Berechnung eindeutig.

- Indizes: 1 = Eintritt, 2 = Austritt
Die Angabe der Gesamtdruckdifferenz ist deshalb allem anderen vorzuziehen.


